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WDR AR 1933-1945: Kriegskinder

Doku | Augmented Reality
2018
Von Jürgen Brügger und Jörg Haaßengier und Gerhard Schick
WDR
Nominierung Grimme Online Award 2020, Nominierung Prix Europa 2020, Nominierung CIVIS Medienpreis 2019, re:publica 2018

Die App "WDR AR 1933-1945" holt Zeitzeuginnen und Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs und ihre Geschichten ins Klassenzimmer - per Smartphone oder Tablet.
Dazu verwendet die App Augmented-Reality-Technik, durch die die Erzählungen der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen in die Umgebung der Nutzenden integriert werden. Die Kamera des Smartphones oder Tablets nimmt dabei die Umgebung der App-Nutzenden auf, also zum Beispiel den Klassenraum. In diese Umgebung projiziert die App dann ein Interview mit einer Zeitzeugin oder einem Zeitzeugen. Auf dem Bildschirm des Smartphones oder Tablets wirkt es dann so, als befände sich die oder der Interviewte im gleichen Raum. Auch bildliche Simulationen, die zur Erzählung passen, werden eingeblendet, und Geräusche ergänzen die Erfahrung.
In „Kriegskinder“ werden drei Geschichten erzählt: Anne aus Köln erlebt den Krieg im Bunker. Sie sagt: „Es war die Hölle“. Vera erzählt von der Luftschlacht um London, in der sie ihren Vater verliert. Und Emma erinnert an die deutsche Blockade von Leningrad (heute St. Petersburg). Die ganze Stadt wird ausgehungert, mehr als eine Million Menschen sterben.

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